Montag, 13. Mai 2013

Sag dem Kalk gut Nacht mit der Wasseracht



Ich bin ja von Natur aus sehr skeptisch. Ich hinterfrage gern alles und überzeuge mich auch gern selber.
Vor allem dann, wenn es um so etwas unglaubliches wie die Wasseracht geht. Ein Einsetzen der Wasseracht soll den harten Kalk in Kalkstaub verwandeln und so dafür sorgen, dass Kalkablagerungen der Vergangenheit angehören.




Eine klitzekleine Dichtung in Form einer liegenden 8 wird einfach an der Wasserentnahmestelle eingesetzt. In meinem "Testfall" war es die Spülenarmatur in der Küche. Auf Nirosta kann man Kalkflecken leider immer recht gut sehen und dort entnimmt man in der Regel auch das Wasser zum Trinken, Kaffee- und Teekochen.
Ich habe mal spaßeshalber einen Wasserteststreifen genommen und vorher/nachher verglichen.






vorher                              nachher



Wie man sehen kann -kein Unterschied.

Als Aquarianer hat man allerdings noch mehr Möglichkeiten das Wasser zu testen.
Zweiter Versuch, ein TDS-Messgerät. Damit misst man die Anzahl der gelösten Stoffe in Wasser und kann so etwas über den Leitwert aussagen.






vorher                              nachher





Wie man sehen kann ist der zweite Wert ein wenig höher.

Aber die Messergebnisse haben mich nicht wirklich umgehauen. Was aber interessant ist, das ist die Tatsache, dass mein Spülbecken deutlich besser aussieht und längst nicht so viele Kalkflecken aufweist und ich empfinde den Geschmack des Wassers als weicher, angenehmer, irgendwie runder im Geschmack.

Manche Dinge muss man einfach nicht mit Messergebnissen belegen, entscheidend ist doch, ob man bereit ist seinem Gefühl zu trauen.
Ich werde die Wasseracht jedenfalls auch in meiner Dusche und dem Handwaschbecken einsetzen, weil ich dann nur noch halb soviel putzen muss. Ebenso hat mich der Geschmack des Wassers überzeugt und das alleine ist mir dann schon den Preis von 12,50€ für das Probierset wert.

Vielen Dank an Banina für den Test.



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Freitag, 10. Mai 2013

Die Zeit mit Detomaso




Zunächst einmal bedanke ich mich bei Detomaso, die so freundlich waren und mir diese Herren-Armbanduhr zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Mein Sohn ist leidenschaftlicher Uhrenfan- und Sammler und war sehr gerne bereit diese Uhr auf seine Funktionen zu testen und mir seine Erfahrungen damit mitzuteilen:


Erster Eindruck:

Die Uhr war sehr schön in einer Aluminium-Box verpackt, in einer Schaumeinlage war die Uhr eingelegt.
Aufgefallen ist mir als erstes der  Rand der Uhr, ich dachte erst, dass dies eine Schutzfolie ist. Ein echter Hingucker, der sofort alle Blicke auf sich zieht. Das Armband war sehr steif und glänzend, was den Eindruck machte, das wenn das Uhrarmband nach ein paar Mal Tragen schon zerschlissen ist und die Schlaufen für das Armband recht schnell reißen.
Insgesamt ein sehr auffälliges Stück, das bestimmt nicht jeder trägt. In dem Preissegment hatte ich mir da allerdings mehr von erwartet.




Ich habe die Uhr dann ab dem Zeitpunkt an jeden Tag getragen und kann folgendes darüber berichten:

Die Uhr verfügt über ein Quarzuhrwerk, hat eine 24 Stunden-Anzeige und eine Stopp-Funktion. Das Gehäuse ist aus Edelstahl, das Armband aus echtem Leder.
Die Uhr ist nach 2-wöchiger Testphase hochwertiger als vorher angenommen. Das Armband ist jetzt sehr geschmeidig und trotzdem sind die Schlaufen fest geblieben. Das Display finde ich von der Farbe her sehr schön, jedoch hätte ich es noch besser gefunden, wenn das Zifferblatt komplett schraffiert wäre. Den Rand von der Uhr finde ich persönlich nicht so schön, sowie ich das auch als Feedback von meinen Arbeitskollegen und Freunden bekommen habe. Ein bisschen weniger wäre hier mehr gewesen.
 Ich muss dazu sagen, das ich persönlich Uhren von Jaques Lemans und Fossil trage, welche zwar auf Ihre Art auffällig sind, aber jedoch trotzdem nicht "kitschig" wirken.

Die Zeiger  der Uhr sind leider in der Dunkelheit nur schwer ablesbar und könnten gut ein wenig mehr leuchten. Den Schriftzug auf der Seite mit Detomaso finde ich sehr gut, da er ein bisschen das sportliche Design  unterstreicht.

Das Armband ist schwarz mit roten Ziernähten, was den sportlichen Charakter ebenso hervorhebt. Am Anfang war dieses sehr steif, jedoch nach einiger Zeit  sehr angenehm. Es ist sehr dick und macht einen robusten Eindruck. Ich persönlich habe relativ schmale Handgelenke, die für diese Uhr genau passend war, jedoch denke ich das die Uhr für Männer mit breiten Gelenken knapp sein könnte.




FAZIT:
Ich finde den Preis von 149 € für die Uhr  zu teuer. Bei Maxtrader bekommt man sie derzeit für 95 Euro und der Preis geht in Ordnung.
Von der Funktionalität, sowie von der Qualität allgemein (Kratzunempfindlichkeit usw.) kann ich nichts negatives berichten. Sie ist absolut alltagstauglich, egal ob bei der Arbeit oder beim Sport und sie ist sehr angenehm zu tragen. Ich finde allerdings auch das es von Detomaso weitaus schönere Uhren in der Preisklasse gibt, aber die mit dem stark beschrifteten Rand meiner Meinung nach zu überfüllt aussehen. 


Montag, 6. Mai 2013

Im Osten geht die Sonne auf...

und ich bin im ostalgischen Schlickerhimmel.



Auch als echter "Wessie" weiß man ja, dass der Osten so ganz viel Leckeres zuwege gebracht hat. Leider kann man immer noch nicht überall auch alles kaufen. Darum kenne ich auch gar nicht alles.
Die liebe Heike hat nun dafür gesorgt, dass sich das ändert.
Auf ihrem Blog gab es ein Gewinnspiel und ich hab schon wieder Glück gehabt *schäm*



Vielen lieben Dank noch mal an dieser Stelle. Wir haben noch nicht alles "durchprobiert", aber ich kann jetzt schon sagen: Tolle Mischung!! Sehr lecker!!



Ich kenne unsere neuen Bundesländer ja noch als "Ostzone" oder DDR, wo so ziemlich jeder hier einen Bekannten oder Verwandten "Drüben" hatte und Pakete geschickt wurden.
Ich habe aus dieser Zeit noch 3 Schallplatten von City und den Puhdys. Die werden auch nicht entsorgt!


Habt ihr auch noch solche Erinnerungen? Oder überhaupt an die Grenze oder die Mauer?




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Donnerstag, 2. Mai 2013

Der Kuss des Meeres - eine Rezension


Was macht man, wenn man ein Buch "angelesen" hat, davon mitgerissen wird, aber es leider nicht als Buch in den Händen halten kann?

Man druckt es aus....





Erklärt mich jetzt nicht für verrückt.



Es geht um das Buch von Nathalie C. Kutscher  - Der Kuss des Meeres




Dieses Buch gibt es leider nur in der eBook-Version. Leider habe ich so ein Teil (noch immer) nicht. Schade finde ich auch, dass es sich die Verlage aufgrund der heutigen Technik ein wenig zu einfach machen. Ich halte lieber das gedruckte Papier in den Händen. Ich muss blättern können.

Ich habe mir also alle 100 Seiten des Buches ausgedruckt und muss sagen, es hat sich gelohnt!
Sehr flüssig, unterhaltsam und spannend wird die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die nach 10 Jahren    in Amerika das erste Mal wieder in ihren Geburtsort nach Island zur Beerdigung ihres Vaters zurückkehrt.

Inhaltlich möchte ich gar nicht mehr preisgeben, denn es lohnt sich, einzutauchen in die fremde Welt Islands, die Ängste von Stella, der Protagonistin praktisch fühlen zu können und sich gemeinsam mit ihr auf den Spuren ihrer Vergangenheit zu bewegen. Mit teilweise flauem Gefühl blickt man auf das nächste Kapitel und kann nie abschätzen, was als nächstes passiert.

Ganz sicher ist das nicht das letzte Buch, das ich von Nathalie C. Kutscher gelesen habe. Der Kuss des Meeres ist auch auf Facebook zu finden, dort findet man auch noch die ein oder andere Rezension.

Das Buch ist unter anderem zu bestellen bei Weltbild und kostet 3,99€


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Samstag, 27. April 2013

Spaß ohne Kabel



Selten hat mir ein Produkttest so viel Freude gemacht. Ich bin total begeistert von der Bosch Heckenschere AHS 35-15 LI    Bei  1-2-do durfte ich sie testen

Eine Heckenschere, die auch für Frauen dank des geringen Gewichtes von knapp 2kg leicht zu händeln ist und trotz Akku mit Leistung überzeugen kann.
Der alljährliche Buchsbaum-Pflegeschnitt stand an und da kam die AHS wie gerufen. Spielend leicht arbeitet sich die Schere durch die Triebe ohne zu rucken oder zu verkanten.





 Angenehm leise schnurrt das Gerät, das praktisch in jeder Haltung zum Einsatz kommen kann. Selbst kurvige Büsche, innen und außen können problemlos, dank nicht vorhandenem Kabel bearbeitet werden. Das lästige Aufpassen auf empfindliche Triebe oder hinterher ziehen, des sich verhakenden Kabels entfällt und die Arbeit kann störungsfrei erledigt werden.

Der Schnitt unserer Buchsbäume nimmt sonst immer mehrere Stunden Zeit in Anspruch, weil man immer wieder umgreifen, Kabel sortieren oder entwirren oder einfach nur „Folgeschäden“ richten muss. Ohne Kabel ist das wesentlich entspannter und müheloser zu erledigen. Auch bei  größeren runden Gehölzen kann man bequem im Kreis gehen, ohne sich  zu verwickeln oder Gefahr zu laufen in das Kabel zu schneiden.
Die AHS hinterlässt saubere Schnitte und lässt sich sehr leicht führen und lenken.


Weil die Arbeit an den Buchsbäumen so prima geklappt hat, haben wir die Heckenschere auch an einem Forsythienbusch und am Teichschilf ausprobiert.
Gerade die Teichbepflanzung stellt immer eine Herausforderung dar. Zum Einen die gefährliche Nähe zum Wasser und zum Anderen „fressen“ sich die Fasern der Gräser gern in den Geräten fest. Für die AHS kein Problem. Mühelos schneidet sie auch hier sauber ab.


Über 30 Minuten Arbeitszeit schafft das kleine Kraftpaket mit einer Akkuladung. Danach kann man sich dann auch gut mal ein Päuschen gönnen, den eigenen Akku und den LI-Akku der Schere laden und weitermachen.
Als Nächstes werde ich wohl damit meinen Eltern auf dem Friedhof helfen, weil sie dort die Büsche (da dort kein Strom verfügbar ist) immer per Hand beschneiden müssen.
Ich gebe ja zu, ich suche gern mal nach Nachteilen oder Fehlern oder Verbesserungen, aber hier muss ich aufgeben. Sie ist perfekt!


Nein, Halt, es gibt doch etwas.

 Das, was mich an allen Bosch-Geräten wirklich stört ist die Verpackung! Ich würde mich wirklich freuen, wenn es für diese Geräte, die nur 2-3-mal im Jahr zum Einsatz kommen endlich mal vernünftige Kunststoffbehälter gäbe. Diese Pappkartons halten auf Dauer nicht und ich verstaue mein Werkzeug gern so, dass es geschützt ist vor Staub oder Stößen.



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