Posts mit dem Label Bosch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bosch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 27. April 2013

Spaß ohne Kabel



Selten hat mir ein Produkttest so viel Freude gemacht. Ich bin total begeistert von der Bosch Heckenschere AHS 35-15 LI    Bei  1-2-do durfte ich sie testen

Eine Heckenschere, die auch für Frauen dank des geringen Gewichtes von knapp 2kg leicht zu händeln ist und trotz Akku mit Leistung überzeugen kann.
Der alljährliche Buchsbaum-Pflegeschnitt stand an und da kam die AHS wie gerufen. Spielend leicht arbeitet sich die Schere durch die Triebe ohne zu rucken oder zu verkanten.





 Angenehm leise schnurrt das Gerät, das praktisch in jeder Haltung zum Einsatz kommen kann. Selbst kurvige Büsche, innen und außen können problemlos, dank nicht vorhandenem Kabel bearbeitet werden. Das lästige Aufpassen auf empfindliche Triebe oder hinterher ziehen, des sich verhakenden Kabels entfällt und die Arbeit kann störungsfrei erledigt werden.

Der Schnitt unserer Buchsbäume nimmt sonst immer mehrere Stunden Zeit in Anspruch, weil man immer wieder umgreifen, Kabel sortieren oder entwirren oder einfach nur „Folgeschäden“ richten muss. Ohne Kabel ist das wesentlich entspannter und müheloser zu erledigen. Auch bei  größeren runden Gehölzen kann man bequem im Kreis gehen, ohne sich  zu verwickeln oder Gefahr zu laufen in das Kabel zu schneiden.
Die AHS hinterlässt saubere Schnitte und lässt sich sehr leicht führen und lenken.


Weil die Arbeit an den Buchsbäumen so prima geklappt hat, haben wir die Heckenschere auch an einem Forsythienbusch und am Teichschilf ausprobiert.
Gerade die Teichbepflanzung stellt immer eine Herausforderung dar. Zum Einen die gefährliche Nähe zum Wasser und zum Anderen „fressen“ sich die Fasern der Gräser gern in den Geräten fest. Für die AHS kein Problem. Mühelos schneidet sie auch hier sauber ab.


Über 30 Minuten Arbeitszeit schafft das kleine Kraftpaket mit einer Akkuladung. Danach kann man sich dann auch gut mal ein Päuschen gönnen, den eigenen Akku und den LI-Akku der Schere laden und weitermachen.
Als Nächstes werde ich wohl damit meinen Eltern auf dem Friedhof helfen, weil sie dort die Büsche (da dort kein Strom verfügbar ist) immer per Hand beschneiden müssen.
Ich gebe ja zu, ich suche gern mal nach Nachteilen oder Fehlern oder Verbesserungen, aber hier muss ich aufgeben. Sie ist perfekt!


Nein, Halt, es gibt doch etwas.

 Das, was mich an allen Bosch-Geräten wirklich stört ist die Verpackung! Ich würde mich wirklich freuen, wenn es für diese Geräte, die nur 2-3-mal im Jahr zum Einsatz kommen endlich mal vernünftige Kunststoffbehälter gäbe. Diese Pappkartons halten auf Dauer nicht und ich verstaue mein Werkzeug gern so, dass es geschützt ist vor Staub oder Stößen.



.

Donnerstag, 8. November 2012

Frauentaugliche Säbelsäge ??


Bei 1-2-do  konnte ich im letzten Monat eine Säbelsäge von Bosch testen und hier ist mein Bericht:

In unserem Garten sollte ein Holzunterstand errichtet werden. Dazu benötigten wir 3x6cm Dachlatten,  9x9cm 4-Kant-Hölzer sowie gewellte Kunststoffplatten für die Eindeckung.
Um zusätzlichen Platz für den Unterstand zu schaffen mussten noch einige armdicke Äste unseres Kirschbaums der Säge geopfert werden. Auch das sollte für die PSA 700 E kein Problem darstellen. Einmal angesetzt  hatte sich die Säge auch schon durch die Äste gearbeitet. Allerdings ist das Kabel bei dieser Art von Arbeiten ein wenig hinderlich. Sehr angenehm empfinde ich auch die Lautstärke. Keine schrillen Töne, nur ein sanftes Brummen.

Zuerst begannen wir mit den 9x9cm Ständer-Balken, die zum Teil in der Länge gekürzt werden mussten, damit das Dach anschließend auch ein entsprechendes Gefälle bekam. In die Säbelsäge wurde das entsprechende Sägeblatt gespannt, was wirklich kinderleicht per Knopfdruck machbar war, und mit nur einem Schnitt was der Balken gekürzt. 





Die Sägekante war sauber und praktisch gratfrei. Im Gegensatz zu einer Handsäge, die die einzige Alternative für diese Arbeit darstellt, war die Zeitersparnis und der minimale Kraftaufwand ein ganz enormer Vorteil.














Für die Überdachung haben wir Dachlatten in der Stärke 3x6cm verwendet. Auch hier überzeugte die PSA700 E. Die Schnittkante war sauber und das Material ließ sich leicht sägen und musste kaum nachgeschliffen werden.
Die Arbeit mit der Säbelsäge spart enorm viel Zeit, da dieses Werkzeug bei den meisten Arbeiten- speziell bei diesem Projekt- nur durch Muskelkraft, bzw herkömmliches manuelles Werkzeug ( Fuchsschwanz, Bügelsäge) zu erledigen ist. Allerdings muss ich hier als Frau anführen, dass längeres arbeiten mit diesem Gerät sehr anstrengend ist. Die PSA 700 E verfügt über ein sehr hohes Eigengewicht und ist durch ihre Form auch für kleinere Hände nicht besonders griffig.
Nun sollten die Dachplatten gekürzt werden. Im Baumarkt haben wir uns dafür Spezial-Sägeblätter für Kunststoff besorgt.  Das Wechseln der Sägeblätter ging schnell und unkompliziert.
Spätestens bei dieser Arbeit fehlte uns jedoch eine Hubzahlregulierung. Ein Splittern oder Verbrennen der Sägestellen war die Folge und für diese Arbeit haben wir dann doch die Stichsäge vorgezogen.
Bei Arbeiten mit Holz ist es möglich durch den Druckschalter die Geschwindigkeit des Sägeblattes zu regulieren, aber wenn es um die Feinabstimmung geht, ist dieses Prinzip nicht das passende.

Alles in Allem ist die PSA700E ein Werkzeug, das schnelles präzises Sägen von Werkstoffen ermöglicht, die eine Stichsäge aufgrund der Kürze des Sägeblattes nicht mehr schafft. Überzeugend ist auch die wirklich saubere Schnittkante.

Ich würde mir wünschen, dass das Gerät etwas „schlanker“ wäre um es besser greifen zu können, ebenso halte ich eine regelbare Hubeinstellung für sehr sinnvoll. Sicher werde ich diese Säge noch öfter nutzen, oder besser: nutzen lassen.

Für interessierte Handwerker gibt es hier noch mehr Testberichte.


.